… there was a young family battling for the right thing to happen.

How we became part of a story that changed our whole outlook on life. 

My husband Mark had been a troubleshooter for various companies in difficulties all over the globe for around 25+ years. A few years ago, his consulting job brought him to England, where he ran into Curtis, an Engineer at a production facility in the West Midlands. Besides his professionally proven efforts in Lean Manufacturing, Curtis went to the University for higher education in Design Engineering, that being very impressive, considering that he also took amazing care of his family, with his wife Terry, his 10-year-old son Jason and his 4-year-old daughter Elin.

And although Curtis’ day also only had twenty-four hours, he still found time to go in Care Homes for the elderly to read to them, chat and give them a hint of dignity. He wanted to be a giving person as he knew what it felt having to fight from childhood on.

I met Curtis once briefly when I visited Mark in England. Despite the fact that it had only been a few minutes, I agreed with Mark that Curtis was one of these people we would always stay in contact with. A friendship was formed and grew. We stayed in contact over the years. Emails, phone-calls, Skype-sessions and steady teasing each other on Facebook. 

Then came August 2020. In the midst of a pandemic, lockdowns on both the continent and the island of Great Britain made it impossible to take our trip to visit Curtis and his family. However, he had hardly been on Facebook for a bit and our contact started to stagnate. Finally, we asked flat-out what was going on. We knew that we hadn’t done anything wrong, so it must have been something different. Something – probably – not very good. There was no other explanation for his seclusion.

The day came when Curtis started to explain… 

He was in the middle of a foster care battle for his niece, his brother’s 6-year-old kid Angela, close to the same age as his own daughter Elin. His brother had been sent to prison for two years for abusive behavior. The girl’s grandmother was not fit to take care of her, and the girl’s mother was more or less out of the picture. Curtis and his wife Terry were having viability checks, social care meetings, discussions with solicitors and social workers. All that with Damocles’ sword hanging over them that Curtis might lose his job through the Pandemic. On top of that, living settings had to be arranged, the house remodeled because Angela needed her own space after all she had gone through. She was a troubled kid.

Mark and I were stunned by these events and offered to help in any way possible. What we mainly could do was moral support in writing, calling and empowering conversations. Trying to understand each individual in this bizarre situation, which you normally only read about in the newspaper. Since our trips to England and the USA had fallen through due to the Virus, we were able to help support them financially to get the housing adjustments put in place just in time for Angela to move in with the family. It was harder than we thought, as – apparently – it is not allowed to just send friends money without having to explain to ‘who knows what’ the money is for and where it came from. The mistrust goes down from top to bottom. One wonders why,… 

It is a long, troubled and bumpy road this family had taken upon themselves with little and sometimes even no support of the official authorities except for one very supporting judge, whom Curtis has written several times and who he keeps informed about every step on this life changing journey for everyone involved.

The couple now have a third, sweet but troubled child who needs more attention than their own kids to cope with growing up and fighting her own demons. Their kids got a ‘sister’ out of nowhere and have to deal with difficult situations with and about her. Their whole existence has altered into a more stressful everyday life, with Curtis since actually having lost his job, his brother being out of prison in the meantime – demanding his rights for the child, despite a restraining order (no contact whatsoever).

All of our own little problems became smaller with every bit of information. After sending the kids a few presents for Christmas we got a video of the two little girls thanking us and great pics from Jason wearing his soccer shirt of his favorite team. Our best gifts ever.

We feel humbled to be part of this journey of a compassionate family that tries to do the right thing – to give an unsettled little girl the chance for a decent life.

Curtis’ and Terry’s own kids are afforded a priceless life lesson which cannot be acknowledged even yet – but these are the real-life ‘stories’ that give hope to mankind.


… eine junge Familie, die für das Richtige kämpft.

Wie wir Teil einer Geschichte wurden, die unsere gesamte Lebenseinstellung veränderte.

Mein Mann Mark war über 25 Jahre lang ein Problemlöser für verschiedene Unternehmen in Schwierigkeiten auf der ganzen Welt. Vor einigen Jahren brachte ihn sein Beratungsjob nach England, wo er Curtis traf, einen Ingenieur in einer Produktionsfabrik in den West Midlands. Neben seinen professionell nachgewiesenen Bemühungen im Bereich Lean Manufacturing, ging Curtis an die Universität, um eine höhere Ausbildung in Design Engineering zu absolvieren. Dies war sehr beeindruckend, da er sich auch fürsorglich um seine Frau Terry, um seinen 10-jährigen Sohn Jason und seine 4-jährige Tochter Elin kümmerte.

Und obwohl Curtis ‚Tag auch nur vierundzwanzig Stunden hatte, fand er dennoch Zeit, in Pflegeheime zu gehen, um älteren Menschen vorlesen, sie zu unterhalten und ihnen einen Hauch von Würde geben zu können. Er wollte einfach geben, da er wusste, wie es sich anfühlte, von Kindheit an kämpfen zu müssen.

Ich habe Curtis einmal kurz getroffen, als ich Mark in England besuchte. Trotz der Tatsache, dass es nur ein paar Minuten waren, stimmte ich Mark zu, dass Curtis einer dieser Menschen war, mit denen wir immer in Kontakt bleiben würden. Eine Freundschaft entstand und wuchs. Wir sind über die Jahre in Kontakt geblieben. E-Mails, Telefonanrufe, Skype-Gespräche und ständiges Necken auf Facebook.

Dann kam August 2020. Inmitten einer Pandemie machten es Lockdowns, sowohl auf dem Kontinent als auch auf der Insel Großbritannien, unmöglich, unsere Reise zu Curtis und seiner Familie zu unternehmen. Er war jedoch seit einiger Zeit kaum auf Facebook und unser Kontakt begann zu stagnieren. Schließlich fragten wir ganz direkt nach, was los sei. Wir wussten, dass wir nichts falsch gemacht hatten, also muss es etwas anderes sein. Etwas – wahrscheinlich – nicht sehr Gutes. Es gab keine andere Erklärung für seine Zurückhaltung.

Der Tag kam, an dem Curtis anfing, zu erzählen.

Er befand sich mitten in einem Kampf für das Sorgerecht seiner Nichte Angela, das 6-jährige Kind seines Bruders, fast so alt wie seine eigene Tochter Elin. Sein Bruder war wegen missbräuchlichen Verhaltens für zwei Jahre ins Gefängnis gesteckt worden. Die Großmutter des Mädchens war nicht in der Lage, sich um sie zu kümmern, und die Mutter des Mädchens war mehr oder weniger nicht auffindbar. Curtis und seine Frau Terry hatten Überprüfungen bezüglich Unterhalt und eigene Gesundheit, Treffen mit Sozialfürsorge, Gespräche mit Anwälten und Sozialarbeitern. All das, das Damoklesschwert über ihnen hängend, dass Curtis durch die Pandemie seinen Job verlieren könnte. Darüber hinaus musste das Haus umgebaut werden, da Angela nach allem, was sie durchgemacht hatte, ihren eigenen Raum brauchte. Sie war ein zerrüttetes Kind.

Mark und ich waren von diesen Ereignissen fassungslos und boten an, auf jede mögliche Weise zu helfen. Was wir hauptsächlich tun konnten, war moralische Unterstützung durch Schreiben, Anrufe und aufbauende Gespräche. Der Versuch, jeden Einzelnen in dieser bizarren Situation zu verstehen, worüber die man normalerweise nur in der Zeitung liest. Da unsere Reisen nach England und in die USA aufgrund des Virus gescheitert waren, konnten wir helfen, sie finanziell zu unterstützen, damit die Hausanpassungen rechtzeitig vorgenommen werden und Angela bei der Familie einziehen konnte. Das war schwieriger als wir dachten, da es – anscheinend – nicht erlaubt ist, Freunden Geld zu schicken, ohne erklären zu müssen, wofür das Geld ist und woher es kommt. Das Misstrauen geht von oben nach unten. Man wundert sich warum, …

Es ist ein langer, unruhiger und steiniger Weg, den diese Familie mit wenig und manchmal sogar ohne Unterstützung der offiziellen Behörden auf sich genommen hat, mit Ausnahme eines sehr unterstützenden Richters, dem Curtis mehrmals geschrieben hat und den er über jeden Schritt in diesem sich veränderten Leben für alle Beteiligten auf dem Laufenden hält.

Das Paar hat jetzt ein drittes, liebes, aber zerrüttetes Kind, das mehr Aufmerksamkeit braucht als seine eigenen Kinder, um mit dem Aufwachsen und dem Kampf gegen ihre eigenen Dämonen fertig zu werden. Ihre Kinder haben aus dem Nichts eine „Schwester“ bekommen und müssen sich mit schwierigen Situationen mit und um sie auseinandersetzen. Ihre gesamte Existenz hat sich in einen stressigeren Alltag verwandelt. Curtis hat seinen Job tatsächlich verloren, sein Bruder ist inzwischen aus dem Gefängnis entlassen worden und fordert trotz einer einstweiligen Verfügung (keinerlei Kontakt jeglicher Art) seine Rechte für das Kind.

Alle unsere eigenen kleinen Probleme wurden mit jeder Information kleiner. Nachdem wir den Kindern ein paar Geschenke zu Weihnachten geschickt hatten, bekamen wir ein Video von den beiden kleinen Mädchen, die sich bei uns bedankten, und tolle Bilder von Jason, der sein Fußballtrikot seiner Lieblingsmannschaft trug. Eines der besten Geschenke überhaupt.

Wir fühlen Demut, Teil dieser Reise einer mitfühlenden Familie zu sein, die versucht, das Richtige zu tun – einem verunsicherten kleinen Mädchen die Chance auf ein anständiges Leben zu geben.

Curtis und Terrys eigene Kinder erhalten eine unbezahlbare Lektion fürs Leben, die noch nicht einmal erkannt werden kann – aber dies sind die realen „Geschichten“, die der Menschheit Hoffnung geben.

3 Antworten auf “… there was a young family battling for the right thing to happen.”

  1. Wieder eine wunderschöne, berührende und positive Geschichte. Ja es gibt solche Menschen, die sich für andere einsetzen ohne dafür Dank (überhaupt der Gesellschaft) zu erwarten. Der schönste Dank ist ohnehin, wenn sie spüren, dass ihre Hilfe ankommt. Und auch, wenn es Menschen gibt, die ihre Story weiter erzählen.
    Noch einen schönen Montag!

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    1. Lieber Karl-Heinz, vielen Dank für Deinen einfühlsamen Kommentar. Es ist eine harte Straße, und ein steiler Anstieg, die diese Familie gewählt haben. Wo wir können, werden wir helfen. Manchmal ist es einfach nur „da sein“ am anderen Ende der Leitung… manchmal können wir mehr tun. Ich schätze Deinen Kommentar sehr, da es wiederum die Bestätigung dafür ist, dass unsere Freunde trotz aller Umstände, Ängste und Widrigkeiten den richtigen Weg eingeschlagen haben. Danke!

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  2. Lieber Karl-Heinz, vielen Dank für Deinen einfühlsamen Kommentar. Es ist eine harte Straße, und ein steiler Anstieg, die diese Familie gewählt haben. Wo wir können, werden wir helfen. Manchmal ist es einfach nur „da sein“ am anderen Ende der Leitung… manchmal können wir mehr tun. Ich schätze Deinen Kommentar sehr, da es wiederum die Bestätigung dafür ist, dass unsere Freunde trotz aller Umstände, Ängste und Widrigkeiten den richtigen Weg eingeschlagen haben. Danke!

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