… eine entzückende Werbung.

Eine Kindheitserinnerung an kuschelige Momente.

Irgendwie verbindet man Werbung mit Suggerieren des ‚Falschen‘, des ‚Unmöglichen‘, auch Unnötigen. Alles ist zu viel, zu gut, zu schön, um wahr zu sein.

Aber es gibt da ein paar Beispiele, die ich aus meiner Kindheit habe, die gar nicht so sehr als Produkt an und für sich in meiner Erinnerung blieben als prompteres (Ver-)Kaufsargument. Das Argument war vielmehr Spaß haben und ein Wohlfühlgefühl. Weich, warm, kuschelig.

Die Faserschmeichler nämlich. Die kleinen rosaroten Schmeichler, die sich an die Fasern jeder Wäsche schmeicheln und schmiegen und somit die Haut wärmen und in Konsequenz das Wohlfühlen steigern. Und das Werbelied dazu? Einfach hinreißend für ein kleines Mädchen wie mich. Da war ich gerne bereit, meiner Mama beim Wäscheaufhängen zu helfen, weil ich eintauchen konnte in diese lustige, heile Welt der kleinen Wäscheelfen. Das war einmal mein Traumberuf …

Unzählige Male bin ich tagsüber auf Mama’s Schoß gesessen, und wir haben uns zur Melodie der Faserschmeichler umarmt und aneinander geschiegt. Gesungen haben wir selbst und uns zum Takt gewiegt. Und es hatte nichts zu tun mit der Werbung –… obwohl das Lied mir heute noch im Gedächtnis ist.

Wohlig, sanft und warm.

Ich frage mich manchmal, wie oft ich Mama untertags von der Hausarbeit abgehalten habe, um mit mir dieses Liedchen wieder und wieder zu trällern. Denn gleich nach der Faserschmeichler-Werbung am Abend, war es für mich Zeit, schnurstracks zu Bett zu gehen. 

Ja, so war das mal. 20.00h war spätestens Bettruhe – und die Faserscheichler, die mir meine Mama extra in mein Herz gegeben hat durch die Zeit, die sie mir untertags geschenkt hatte, haben mich einschlummern lassen. 

Vielleicht habe ich da meine Träume gehabt, die mich den kreativen Weg einschlagen ließen.


… there was a delightful TV-commercial.

A childhood memory of cozy moments.

Somehow one connects advertising with suggesting the ‚wrong‘, the ‚impossible‘ and the unnecessary. Everything is too much, too good, too good to be true.

But there are a few examples that I have from my childhood that did not stay in my memory as a product in and of itself as a more prompting selling point. Rather, that it was to have fun and feel good. Soft, warm, cozy.

In form of the “fiber flatterers”. The little pink flatterers that flatter and nestle against the fibers of every clothing and therefore caress the skin and consequently increase the feeling of wellbeing. And the promotional song? Just gorgeous for a little girl like me. I was happy to help my mom with hanging up the laundry, because I could immerse myself in this fun, ideal world of little laundry elves. It actually was my dream job once …

I sat on Mum’s lap countless times during the day, and we hugged and huddled together to the tune of the fiber flatterers. We sang ourselves and swayed ourselves to the beat. And it had nothing to do with the TV-spot – although the song is still in my mind today.

Comfortable, gentle and warm.

Sometimes I wonder how often I kept mom from doing her work during the day to sing this song over and over with me. Because right after the “fiber flatterers” commercial in the evening, it was time for me to go straight to bed.

Yes, that’s how it used to be. At 8 p.m. it was bed rest at the latest – and the flatterers, which my mom gave me extra into my heart through the time she spent with me during the day, let me fall asleep.

Maybe that’s where I had my dreams that made me go for the creative path.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s