ÜBER DRÜBER

ICH WAR NUR EINMAL ÜBER DRÜBER…

Reingard Christenson

In der Schule bin ich Höhen und Tiefen durchschritten. Glücklicherweise habe ich mit Höhen begonnen, sonst wäre ich vielleicht nicht so weit gekommen.

Nächstes ‚Glück‘ war, dass ich auch Tiefen erleben durfte, sonst hätte ich es schon gar nicht so weit gebracht, nämlich hierhin, wo ich jetzt bin.

Dass ich mit Höhen abgeschlossen habe, hat mir einmal – ja, ok zugegebenermaßen – das ‚über drüber‘ Feeling gegeben, aber das hat nur für die Zeit der Matura bis zum Start ins Berufsleben angedauert.

Genau einen Sommer lang… bis mich die Realität erreichte.

EIN WENIG PERSÖNLICHES?

Über mich selbst etwas erzählen … [hmmm] …

Wenn man 1972 geboren ist, ist man kein Jungspund. Zum Glück.

Warum? Weil ich kein Grünschnabel mehr bin, aber meine Klappe habe ich immer wieder offen – zu allen möglichen Themen, die mich bewegen. Weil sich dadurch bereits einiges an Erfahrung angesammelt hat, und sie die Grundlage für vieles ist, in meinem Privatleben besser zu nutzen, vor allem aber in den Bildbotschaften der Fotografien und Textinhalten für meine Kunden einfließen lassen zu können.

Von Kind an war ich ein Mensch, der sich in Bildern und später in Texten (ja, sogar Gedichten) verwirklicht hat. Sich in andere versetzen und darüber erzählen und die richtigen Worte finden – ein Geschenk. Alles, was ich tue, tue ich mit viel Leidenschaft, denn die steckt mir in den Genen. Zwei meiner Urgroßmütter waren ungarischer Herkunft (sowohl mütterlicher-, als auch väterlicherseits), vielleicht kommt daher mein Energielevel für so ziemlich alles, das ich angehe. Und falls ich einmal keine Passion für ein Thema finden kann, das meine Aufmerksamkeit erfordert, dann mache ich es mit Akribie.

Meine Familie – oder besser mein Vater – lehrte mich von Kind an, meine Behauptungen mit fundiertem Wissen zu untermauern, darum liebe ich Recherche – oft bis ins kleinste Detail. Harte Diskussionen ziehe ich Alltagsgeplänkel vor – ich schrecke vor keiner Kommunikation zurück, so lange sie auch dauern möge, wenn es nur den geringsten Anschein gibt, auf den besagten grünen Zweig zu kommen.

Was mir nicht so gefällt … [hmmm]

Nicht studiert zu haben. Es hätte und würde mir die eine oder andere Türe öffnen, aber im Nachhinein stellt sich immer wieder heraus, dass es nicht der akademische Titel ist, der den Unterschied einer guten Zusammenarbeit ausmacht – sondern die Authentizität, die Art und Weise der Kommunikation, die Bereitschaft, die Extra-Meile zu gehen und – last but not least – garantiert eine akademische Ausbildung nicht guten Inhalt. Die Wahrscheinlichkeit mag statistisch höher sein, aber Garantie ist es keine. Das macht mich wiederum stolz, denn meine Arbeiten werden auch ohne diese ‚Auszeichnung‘ wertgeschätzt, bestellt und bezahlt.

Ich hasse Telefone [… mit all ihren Pieptönen …], auch wenn ich weiß, dass sie notwendig sind.

Was ich absolut nicht aushalte sind Ungerechtigkeit, schlechte Autofahrer, rücksichtslose Radfahrer und Menschen, die nicht in Konsequenzen denken.

Was ich liebe … [m-hmmm]

Ich bin seit 2012 glücklichst verheiratet mit Mark, einem gebürtigen Amerikaner, mit dem ich ‚the time of my life‚ verbringe. Mit ihm spreche ich nur Englisch und habe dadurch soviel, auch an deutschem Wortschatz gewonnen, da ich mich gerne mit Synonymen umgebe und bei Antonymen bedanke.

Ich liebe meine Familie über alles und vermisse meinen Vater (meinen Seelenmenschen), der Mai 2018 verstorben ist, täglich mehr. Ich liebe gutes Essen (ja, auch Fleisch), ich koche für mein Leben gern, bin kein Verächter eines guten Glases Wein (eher rot), bin ein Scotch Connaisseur und trinke unheimlich viel Kräutertee. Der morgendliche Kaffee ist stark, Obst ist sehr gut, aber ein Zwang für mich (dem ich mich ergebe), ich mache viel Sport, bin aber absolut und zutiefst unsportlich (ja, das funktioniert mit Pflichtbewusstsein trotzdem), und ich hätte gerne einen Hund und Neuseeland ist noch auf meiner Reise-Bucket-List..

Meine liebsten Freunde sind [wie] Familie. Sie können immer auf mich zählen und umgekehrt.

Und was sonst so … [hmmm] …

Ich nenne mich realistisch mit latent pessimistischer Einstellung, aber ehrlicher Offenheit für positive Überraschungen. Ich bin überlegt impulsiv oder ganz ruhig. Ich schreibe für mein Leben gern, liebe Farben und Fotografie (nicht knipsen) und Beistriche.

Ich kann kämpfen bis zum Umfallen, ich liebe Humor – besonders schwarzen – britische Crime-Stories und intensiv-gute Gespräche.

Außerdem habe ich ein Herzensprojekt gestartet, das sich mit Krebs und Krebsforschung, Kunst, Solidarität, gegenseitige Unterstützung und Menschlichkeit befasst. Mehr dazu im Laufe der Zeit ...


FAKTEN

GEGENWART

Seit 1. Jänner 2015 bin ich Einzelunternehmerin mit Office in Graz. Inhalte sind meine Passion. Texterstellung in Deutsch und Englisch, Lektorat und Übersetzung auf der einen Seite. Bildsprache in Fotografie und Fotobearbeitung auf der anderen.

What’s your Story?

WEITERBILDUNG

Das WiFi und die Wirtschaftskammer Steiermark hatten mich viele Male zu Gast in Ihren Lehrräumen. Wichtige administrative sowie Sprach- und Wirtschaftslehrgänge zählen zu meinen vollständig und überaus positiv abgeschlossenen Ausbildungszweigen.

Alles andere ist im Blut.

HORIZONT

Sehr ausgeprägte Reisetätigkeit von 2006 an haben mir nicht nur meinen geografischen, sondern auch meinen Verstandes- und menschlichen Horizont enorm erweitert.

Viel Verständnis entsteht erst durch das Werkzeug:

Mit den eigenen Augen sehen.

AUSBILDUNG

AHS Stift Rein und BORG in Graz im musischen Zweig.

Meistertitel im kreativen Handwerk der Ledergalanterie und Taschnerei.

IT-Ausbildung zum Contentmanager bei Mag. Robert Zehetleitner.

Ziel Selbständigkeit.