… eine harmonische Begegnung mit Nachhaltigkeit.

Wie ich über Instagram eine meiner nun liebsten Kundinnen traf.

Seit einiger Zeit bediente ich für eine Kundin, die ein Bekleidungsgeschäft in Graz besaß, die sozialen Medien. Eines davon war Instagram und mit den Bildern, Texten und Posts, die ich für sie in ihrem Namen gestaltete, weckte ich eines Tages das Interesse von einer sehr lieben Dame, die selbst ein Geschäft in der Innenstadt führte, allerdings weniger Verkauf als Dienstleistungen.

Diese Dienste galten ausschließlich Senioren. Ich kannte das Geschäft nicht – wahrscheinlich, da ich noch nicht das dafür notwendige Alter erreicht habe –, aber nach einer sogenannten DM – der ‚direct message‘ – die an meine Kundin gerichtet war, schaute ich mich einmal auf dem Konto der Verfasserin um.

Ein Business-Konto auf Instagram mit der bezeichnenden Namensgebung Greislerei .

Schon bei diesem Wortspiel hüpfte nicht nur mein Texter- sondern auch mein privates Herz vor geistreicher Freude. Das Konto gefiel mir gut, beschäftigte es sich doch mit Glücksmomenten, Glücksbotschaften, Hilfestellungen, Events und Veranstaltungstipps, die eine oder andere Hommage an Berühmtheiten höheren Alters und Vielem mehr. Positiv, ja berührt gestimmt, widmete ich mich nun der Anfrage.

Die direkte Nachricht war Vorschlag zu einer Zusammenarbeit mit und für Seniorinnen. Eine Modenschau. Unterhaltung für die älteren Damen, manche auch als Teilnehmer und eine nette Werbevariante für meine Kundin. Hier konnte ich aber nicht einfach zustimmen, zudem ich meine Klientin als daran eher nicht interessiert einschätzte. Sie selbst hatte kein Personal und war nach ihrer langen Karriere schon zu ‚müde‘ für derlei Geselligkeit. So musste ich es im Vorfeld abklären.

Mit der Inhaberin der Greislerei machte ich aber bereits einen persönlichen Termin aus, egal was die Antwort meiner Kundin sein würde.

Auf dieses Treffen freute ich mich schon. 

Nach Einholen der vermuteten Absage meiner Klientin für die Veranstaltung, traf ich mich an einem eher regnerischen, späten Nachmittag im Café Erzherzog Johann am Grazer Hauptplatz mit Frau Isolde Fischer. Durch das Profilfoto des Instagram Kontos kannte ich ihr Aussehen, und so entdeckten wir uns unmittelbar. 

Wie ich es empfand, fanden wir uns sofort gegenseitig sehr sympathisch, auch wenn ich ihr gleich zu Beginn die erwartete Absage meiner Kundin überbrachte. Natürlich empfand sie es als schade, aber ihre professionell-verständnisvolle Art machte es mir wiederum leicht, nicht die enttäuschte Überbringerin sein zu müssen. Jede ihren Espresso genießend, begannen wir uns auszutauschen und hatten sofort einen harmonisch verbundenen Umgang miteinander. Es fühlte sich tatsächlich so an, als ob wir uns schon lange kennen würden.

Vielleicht lag es daran, dass wir praktisch gleich alt sind (mit nur 14 Tagen Unterschied), oder dass jede von uns beruflich schon einiges erlebt hatte. Spielten vielleicht private sich ähnelnde Situationen eine Rolle für den sofortigen Draht zueinander? 

Es machte keinen Unterschied, was es war, denn in weiteren Treffen entwickelte sich eine schöne Bekanntschaft, und wie ich es heute empfinde besondere Freundschaft aus Respekt für die Lebenslage der anderen, mit Mitgefühl und Austausch auch im privaten Bereich, der nie oberflächlich ist und in allen kommunikativen Zusammenkünften schwingt Support für das Gegenüber mit.

Frau Isolde Fischer ist mit ihrer Greislerei inzwischen eine meiner liebsten Kundinnen, für die ich intensive, lustige und vor allem immer mit ihrer Glückspost verbundene Texte schreiben darf, die stets wertgeschätzt werden. Es hat sich ein Vertrauensverhältnis gebildet, das uns auch mit meinem Herzensprojekt ‚Hoffnungsbilder‘ noch näher gebracht hat, das sie mehr als tatkräftig unterstützt. 

Darum nehme ich diese „Es war einmal …“- Geschichte zum Anlass für ein großes Ausrufungszeichen ❣ – ein Shoutout – für diese inspirierende Persönlichkeit, die mit Logik, viel Intuition und mit noch viel mehr Herz aus einem Wortspiel eine Firma für Menschlichkeit und Glücksmomente gegründet hat und das für eine immer größer werdende Gesellschaftsgruppe, der auch wir einmal angehören werden, wenn wir gesund bleiben.

Danke liebe Isolde für Deine unvergleichlich liebe, Integrität in menschlichen Fragen und seelischen Anforderungen vermittelnde Art und Weise, Dinge anzugehen und auch umzusetzen. Jeder Austausch mit Dir ist nachhaltig energiegeladen.

Danke aber auch für Dein stetes Vertrauen in meine Arbeit und Kreativität, und besonders für diese so feine Freundschaft. 


… a harmonious encounter with sustainability.

How I met one of my now favorite customers on Instagram.

For some time, I have been using social media for a customer who owned a clothing store in Graz. One of them was Instagram and with the pictures, text and posts that I created for her on her behalf, one day I awoke the interest of a very dear lady who herself ran a business in the city center, but less sales than services.

These assistances were only for seniors. I did not know the business – probably because I have not yet reached the required age – but after a so-called DM – the ‚direct message‘ – which was addressed to my customer, I looked around her account.

A business account on Instagram with the significant name Greislerei *.

Even with this play on words, not only my copywriter- but also my private heart jumped with witty joy. I liked the account a lot, because it dealt with happy moments, happy messages, general assistance, events, and tips, one or the other homage to older celebrities and much more. Positive, yes touched, I now turned to the question.

The direct message was a suggestion to work with and for senior citizens. A fashion show. Entertainment for the elderly women, some as participants and a nice advertising variant for my customer. Here I couldn’t simply agree, namely because I didn’t think my client was interested. She had no staff and after her long career was already too ‚tired‘ for socializing like this. I had to clarify it in advance.

But I already made a personal appointment with the owner of the Greislerei, no matter what my customer’s answer might be.

I was looking forward to this meeting.

After obtaining my client’s suspected rejection of the event, I met Ms. Isolde Fischer in the Erzherzog Johann Café near Graz main square on a rather rainy late afternoon. I knew her appearance from the profile photo on her Instagram account, and so we found each other straight away.

As I felt it, we found each other very sympathetic, even after I told her about my client’s refusal. Of course, she found that too bad, but her professional and understanding manner made it easy for me not to have to be the disappointed deliverer. Each of us enjoying their espresso, we began to exchange ideas and immediately had a harmonious relationship with one another. It felt in fact like we’d known each other for a long time.

Perhaps it was because we are practically the same age (with a difference of only 14 days), or because each of us has already experienced a lot in our careers. Did similar private situations perhaps play a role in the immediate connection to one another?

It made no difference really what it was, but in further meetings a nice acquaintance developed and, as I feel today, special friendship out of respect for the life situation of the other, with compassion and exchange also in private matters, which is never superficial, and all communicative get-togethers are accompanied by support for the counterpart.

Ms. Isolde Fischer and her business are now one of my dearest customers, for whom I am allowed to write intense, funny and, above all, always related to her lucky post, articles which are always valued. A relationship of trust has developed that has brought us even closer with my heart project ‚Images of Hope‘, which she supports more than actively.

That’s why I use this „Once upon a time …“ – Story as an occasion for a big shoutout ❣ – for this inspiring personality who, with logic, a lot of intuition and even more heart, has founded a company for humanity and moments of happiness out of a play on words and that for an ever-growing group of society that we too will one day belong to if we stay healthy.

Thank you, dear Isolde for your incomparably dear, integrity in human questions and emotional demands mediating way to approach things, and to implement them. Every exchange with you is sustainably charged with energy.

But thank you most of all for your constant trust in my work and creativity, and especially for this fine friendship.

* “Greislerei” is a brilliant pun. It is the combination of the Austrian word ‘Greißlerei’ – which is the word for a ‘mom-and-pop’-grocery store and the German word ‘Greis’ which stands for a very old person. Therefore Greislerei is a ‘store’ for very old people.